HafenCity-Marathon die Zweite

Geschrieben von Enrico am 05.10.2005, 20:46 Uhr

Bei idealem Wetter ging es in Kolonnenfahrt zum 1,5 km entfernten Start.

Punkt 11.00 Uhr gingen die Männer auf die 42,195 km gefolgt von den Frauen.



Das Rennen wurde auf den einigermaßen trockenen Straßen sehr schnell angegangen. Der Wettkampf wurde erschwert, da sich unter Brücken und in schattigen Abschnitten das Regenwasser vom Vortag hielt. Problematisch waren auch die zu überquerenden Eisenbahnschienen, die nicht zu knapp die Strecke säumten.



Die Kattwykbrücke bei km 22 war eine einzige Baustelle und wir mussten über den 1,50 m breiten Gehweg. Das Geländer ging uns nicht mal bis zur Häfte und ich fragte mich kann man mit Inline-Skates eigentlich schwimmen? Und da war sie und wurde immer größer. Die kühlbrandbrücke bei km 30. Wie eine Dampflok schnauften wir uns nach oben. Oben angekommen und ziemlich fertig ging es auch gleich an die Abfahrt. In tiefer Position, die Zehen in den Schuh gekrallt, und bloss keine unnötigen Bewegungen machend, ging´s hinab.



Ab hier war es nur noch ein kleines Stück bis ins Ziel. Ein 50 langer Abschnitt Kopfsteinpflaster musste noch überquert werden, der Glücklicherweise eine mit Holzplatten ausgelegt Gasse hatte.



Stürze gab es Einige wobei es auch einige Favoriten traf, die sich bisweilen schwer verletzten und das Rennen abbrechen mussten.

Von hieraus alles Gute und eine baldige Genesung.



Bei den Frauen setzte sich an der kühlbrandbrücke ein Dreiergespann ab und baute den Abstand bis ins 12 km entfernte Ziel auf eine Minute aus.

Sara Bak vom Team KIA Motors Germany ging den Zielsprint sehr früh an und kam mit 28 Sekunden Vorsprung auf ihre Kontrahentinnen auf einem Bein ins Ziel.

Um Platz Zwei wurde noch gekämpft, wobei sich Annette Frik gegenüber Tina Strüver durchsetzte.



Bei den Männern entschied darüber ein spannender Zielsprint.

Clemens Rubick setzte sich mit 2/100 sec Vorsprung durch.

Elio Cuncu, der mit seinem 14. Platz beim Berlin-Marathon zeigte, dass man mit ihm rechnen muss, erlangte Platz zwei.

Rang Drei ging mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3/100 sec vor Nico Wieduwilt an Daniel Zschätsch.

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